Bis Ende Oktober wurden in diesem Jahr weltweit bereits 164 Terroranschläge verübt*. Die Mehrheit davon war religiös motiviert. Unweigerlich führt dies dazu, dass die alte Frage wieder neu aufgeworfen wird; wäre die Menschheit ohne Religion nicht besser dran? Schliesslich scheint sie so viel Hass zu verursachen und wer auch nur einen flüchtigen Blick zurück in die Geschichte wirft, muss feststellen, dass auch das Christentum davon nicht ausgeschlossen ist. 

Ausschlusscharakter und Extremismus

Nicht wenige glauben, dass der christliche Glaube nicht als Lösung für die Probleme dieser Welt und des einzelnen Individuums anzusehen ist, sondern vielmehr Teil des Problems. Was die Welt braucht, ist Friede und Gerechtigkeit. Doch dieses noch so fern scheinende Ziel muss gemeinsam angegangen werden. Wie sollte das aber gelingen? Statt sich auf die Unterschiede zu konzentrieren, soll der Fokus auf die Gemeinsamkeiten gelegt werden. Können Spannungen nur so verhindert werden? Wenn wir vorgeben, dass alle Religionen eigentlich dasselbe vermitteln? Wenn wir beginnen, kulturelle Einzigartigkeiten zu bestreiten, Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu leugnen und absolute Wahrheiten aufhören zu existieren? Natürlich wäre dies ein Paradoxon, da diese Wahrheit absolut sein müsste, doch darum geht es bei dieser Debatte ja nicht. Schnell kommt das beliebte, oft falsch verwendete Sprichwort zum Zuge: Die Ausnahme bestätigt die Regel. 

Doch wie kann Jesus behaupten, dass er der einzige Weg sei. Der Anspruch, den er dabei geltend macht, war schon immer Grund zum Anstoss. Daher ist es kein Wunder, dass uns dies auch in der heutigen Zeit immer wieder vor Augen geführt wird. In der pluralistischen Welt, in welcher wir leben, fordert der Individualismus die eigene Entfaltung und zwar was auch immer das bedeuten mag. Ein absoluter Wahrheitsanspruch einer einzelnen Religion, in diesem Fall des Christentums, ist gefährlich, da sie andere Religionen als falsch erachtet. Nicht „leben und leben lassen“ und auch nicht; „tu, was du für richtig hältst“. Nein, das christliche Motto heisst: „So und nicht anders!“  Dies scheint nicht nur unpassend, sondern geradezu anmassend. In früheren Zeiten konnte die Kirche solch ein Denken durchboxen, wenn nötig mit Einschüchterung und Gewalt, doch so viel Macht hat sie schon lange nicht mehr. Wer würde sich also heutzutage einer so verstaubten Ansicht noch beugen? Der Relativismus führte dazu, dass ein neues Gebot der Toleranz vorherrscht. So werden im Namen der Toleranz andere Ansichten schlichtweg nicht mehr toleriert. Nüchtern betrachtet müsste uns klar sein, dass dies nicht ohne Einbussen auf Kosten der Wahrheit geschehen kann. Ein Preis, den jedoch viele bereit sind zu zahlen.

Was ist die Wahrheit?

Jeder behauptet doch, dass er die Wahrheit hat. So klar es für Christen ist, an die Bibel zu glauben, ja sogar daran, dass Jesus Christus selbst die Wahrheit ist, so unbegreiflich ist es für ungläubige. Doch unser Glauben ist nicht rein subjektiv und gründet nicht bloss auf dem eigenen Empfinden. Der Glaube selbst mag für Aussenstehende wie eine Torheit erscheinen, wie die Bibel in 1. Korinther 1,18-31 sagt, doch wir glauben nicht entgegengesetzt jeglicher Logik. 

Kaum ein erstzunehmender Historiker würde heute noch die Existenz von Jesus Christus leugnen. Geschichtswissenschaftler bestätigen die Zuverlässigkeit des Neuen Testaments. Die Kreuzigung von Jesus von Nazareth durch die Römer, das leere Grab und die frühe Bildung des christlichen Glaubens sind historische Begebenheiten, die heute kaum ein seriöser Gelehrter bestreiten würde. Die Frage, worüber allerdings gestritten wird, ist wer Jesus war. Derjenige, der er behauptete zu sein? Die Entstehung des Christentums ist nur nachvollziehbar, wenn Jesus tatsächlich von Gott von Toten auferweckt worden ist und damit derjenige ist, den er behauptet zu sein. Gottes Sohn und der einzige Weg zum Vater. Andernfalls würden sich die ersten Jahrzehnte nach der Kreuzigung nicht erklären lassen. Menschen können durchaus bereit sein, für ihren Glauben zu sterben, selbst wenn er eine Lüge ist. Doch welcher Augenzeuge wäre bereit für etwas verfolgt, geachtet, gefoltert und getötet zu werden, von dem er weiss, das es nicht stimmt? 

Wir haben das Neue Testament, welches bezeugt, dass Jesus Christus der einzige Weg in den Himmel ist (u.a. Johannes 14,6; 8,24; Apostelgeschichte 4,12) und das Alte Testament, welches auf den einen Erlöser hinweist, der die Sünden auf sich nimmt (u.a. Genesis 3,15; Jesaja 53,5). Es mag auf den ersten Blick wie ein Zirkelschluss erschienen; die Bibel beweist, dass Jesus der Erlöser ist. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass die Bücher in der Bibel auch historische Dokumente sind. Sie auszuschliessen lediglich aus dem Grund, weil sie in der Bibel zusammengetragen wurden, wäre irrsinnig. 

Auch die Archäologie findet Objekte, welche im Einklang mit den Augenzeugenberichten aus den biblischen Büchern stehen. Das Problem sind nicht die fehlenden Fakten, sondern dass der Mensch nicht glauben will und es ohne Gottes Eingreifen auch nicht kann. 

Behinderte das Christentum den Weltfrieden? Ein Blick zurück

Gerne blicken wir auf die Missionstätigkeiten früherer Christen zurück, die den Glauben und somit die Hoffnung an die entlegensten Winkel der Erde brachten. Doch würde man das Bild so stehen lassen, wäre es wohl zu einseitig und nicht wahrheitsgetreu gezeichnet. Die andere Seite der Mission zeigt unter anderem die gewalttätige Ausrottung des Heidentums, die Kreuzzüge, bei denen zu Gottes Ehre tausende von Menschen umgebracht wurden und die Inquisition, die andersgläubige Christen verfolgte und hinrichtete.

Die Mission:

Eine häufige Anklage gegen das Christentum ist die Mission in Südamerika, die vornehmlich versuchte, die Heiden zu europäisieren und der Imperialismus brachte oft die Vertreibung, Versklavung oder den Tod mit sich. In diesem Punkt muss das Versagen der Kirche erkannt werden. Doch, und diese Differenzierung ist essenziell, ist es das Versagen der Menschen, nicht der biblischen Inhalte. Trotzdem hielt sich der Vorwurf, dass der Missionsbefehl respektlos gegenüber dem Menschen und intolerant sei, hartnäckig. Schaut man jedoch auf die ersten Christen, so erkennt man, dass die Ausbreitung des Glaubens damals ohne Unterdrückung und Gewalt von ihrer Seite her gelang. Sie waren oft selbst Opfer von Hass und Gewalt.

Was änderte sich also? Nach den schweren Christenverfolgungen unter den Kaisern Nero (64 n.Chr.), Domitian (81-96 n.Chr.), Declius (249-251 n.Chr.) und Diocletian (303-311 n.Chr.) erlangte das Christentum erstmals an Einfluss unter Kaiser Konstantin dem Grossen. Durch die Mailänder Vereinbarung war das Christentum nicht länger verboten. Ab dem 4. Jahrhundert gewinnt das Christentum immer mehr an Macht, bis es 380 n.Chr. unter Kaiser Theodius I zur Staatsreligion des Römischen Reichs erklärt wird. Weltlich gesehen müsste man glauben, dass der Glauben unter diesen Bedingungen florierte. Doch erstaunt uns die göttliche Sicht- oder Handelsweise oft. Tertullian sagte: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“ Wer, wenn nicht ein wahrer Nachfolger von Jesus Christus, würde sein Leben für den Glauben an ihn geben? Wer würde niemals verleugnen, dass Jesus der einzige Herr ist, selbst wenn es ihn alles kostet? Wer wäre dazu bereit, sein ganzes Dasein zu riskieren, nur für die Gemeinschaft mit anderen Geschwistern? Die Botschaft des Sieges Jesu Christi über den Tod und sein Opfer für den Menschen ist eine Hoffnung, die über den Tod hinausgeht. 

Doch dann wurde der Glauben vom Staat vorgeschrieben und die Christianisierung fand in den nächsten Jahrhunderten ihren Lauf. Dass es oft zu gewalttätiger Bekehrungsversuchen kam, gründet vor allem auf dem falschen Verständnis, dass die Taufe auch dann gültig sei, wenn sie erzwungen ist.  

Bei der Bewertung der historischen Ereignisse darf allerdings nicht übersehen werden, in welchem Zeitalter man sich befand. Das Mittelalter war eine Epoche, in der Frieden eher Ausnahme und nicht die Norm darstellte. Ausserdem galt die Zeit allgemein als besonders barbarisch, Gewalt wurde oft mit Gewalt vergolten. Doch obschon auch die Mission davon durchfärbt war, war das Anliegen in erster Linie die Taufe, nicht der Tod. Unteranderem nahm die Kirche diesen aber in Kauf, weil sie davon ausging, dass das Heidentum ein Dämonendienst sei. Sie glaubten, dass die Herrschaft des Teufels durch die Taufe gebrochen werden könne und dies auch ohne Einwilligung des Täuflings. Hinzu kam der Glaube, dass die schnelle und effiziente Missionierung der Heiden die Rückkehr von Jesus beschleunigen würde. Daher wurde mitunter auch auf unfriedliche Methoden zurückgegriffen. Rückblickend kann nicht geleugnet werden, dass viele Christen fehlgeleitet waren. Doch darf die Kritik auch nicht unter Auslassung des kulturellen Kontextes betrachtet werden. Ausschlaggebend ist jedoch, dass das Ausüben von Gewalt keinerlei Berechtigung im Christentum findet. Daher liegt das Fehlverhalten bei den Menschen und nicht in der christlichen Lehre.

Die Kreuzzüge:

Bei den Kreuzzügen habe die meisten wohl ein Bild von Rittern vor sich, welche im Namen des Herrn in den Krieg ziehen. Im Grossen und Ganzen liegen sie mit dieser Annahme auch ziemlich richtig, nur dass es nicht immer Ritter waren. Ganz klar war es ein Kriegsakt, welcher vom Papst autorisiert, in Gottes Namen und für Gott war. Die Gründe dafür liegen einige Jahre vor dem ersten Kreuzzug 1096. Damals bot die Jerusalemwallfahrt eine Möglichkeit des Verdienstes vor Gott und der Tilgung von Sünde. Bereits dieses Verständnis steht im klaren Gegensatz zur christlichen Lehre, denn keiner kann sich vor Gott etwas verdienen, sodass Gott in dessen Schuld stehen würde. Alles erhalten wir aus reiner Gnade sowie auch die Tilgung der Sünden alleine durch die Tat von Jesus Christus am Kreuz gewirkt wurde und nicht durch unser eigenes Zutun. 

Daneben spielten noch weitere unrechte Motive eine Rolle wie die Hoffnung auf ökonomische oder politische Vorteile. Das eigentliche Ziel der Kreuzzüge war aber die Eroberung Jerusalems, was lediglich beim ersten Mal für eine kurze Dauer gelang. Die nachfolgenden Kreuzzüge scheiterten im Land oder auf dem Weg nach Jerusalem. Zwar hatten auch die Kreuzzüge positive Auswirkungen auf Europa (sie förderten beispielsweise den Umwälzungsprozess), doch die Opfer, die sie mit ihrem gewalttätigen Anlauf brachten, sind aus theologischer Sicht nicht vertretbar. Dasselbe gilt auch für die weiteren Kriege, die in Gottes Namen durchgeführt wurden. Die Kreuzfahrer verliessen sich auf die Aussagen der Päpste und Priester, dass die Kriege Gottes Willen entsprächen. Die Feindesliebe und Mission, welche in der Bibel gefordert wird, trat dabei völlig in den Hintergrund. Allerdings gab es auch in dieser Zeit positive Ausnahmen, wie beispielsweise Franz von Assisi.

Die Inquisition:

Die Inquisition wird nicht zu Unrecht als dunkelstes Kapitel des Christentums angesehen. Anfänglich hatte die Inquisition zwei Ziele. Einerseits wollte sie irrige Christen zur Umkehr zu bewegen und somit vor der Verdammnis zu retten, andererseits wollte sie weitere Christen davor bewahren, dass sie ebenfalls in die Irre laufen würden. Die Jagt auf die Ketzer begann und jeder, der mit seinem Leben oder mit Aussagen von der offiziellen Kirchenlehre abweichte, wurde als solcher geahndet. Im 13. Jahrhundert wurden somit massenhaft Ketzer von der katholischen Kirche verfolgt, brutal gefoltert und hingerichtet. Rückblickend erschreckt nicht nur die Gewaltbereitschaft, sondern auch die Freude an der Durchführung. Auch die Reformatoren hatten sich noch nicht gänzlich von dieser Methode abgegrenzt, die grundlegend unchristlich ist. 

Ist das Christentum eine Gefährdung für den Frieden?

Ein Blick auf die Gräueltaten der Vergangenheit lassen dies vermuten. Doch Christen unterscheiden klar zwischen der christlichen Lehre und dem Fehlverhalten der Menschen. Ungläubigen gelingt diese Trennung nicht immer. Oft greifen Religionsgegner daher auf eine dieser drei Ansätze: Verbot, Diskreditierung oder Privatisierung. 

Das Verbieten der Religion führte jedoch in der Vergangenheit nie zu einer friedfertigen und harmonischen Welt, sondern brachte Unterdrückung, Intoleranz und Gewalt zum Vorschein. Besonders deutlich wird dies unter den Kommunisten im 20. Jahrhundert in der Sowjetunion, China oder Kambodscha. Aus der Unterdrückung erfolgt oft nur eine Stärkung der jeweiligen Religion.

Eine andere Angriffsmöglichkeit ist die Diskreditierung der Religion. Gläubige gelten als fanatisch oder unaufgeklärt. Bis zur europäischen Expansion (ca. 1450 – 1750) konnte sich der christliche Glaube noch darauf stützen, dass er in der gesamten Zivilisation verbreitet war. Für Augustinus und Thomas von Aquin war diese Verbreitung ein Indiz, dass das Christentum wahr sein müsse. Durch die Seefahrt und Entdeckungen von neuen Welten, verlor dieses Argument seine Gültigkeit. Man musste einsehen, dass das Christentum kein weltweiter, sondern viel mehr ein westeuropäischer Glaube zu sein schien. Plötzlich erschien es als Anmassung zu behaupten, dass Jesus, von dem doch die meisten gar nichts wussten, der einzige Weg in den Himmel sei. Dieser Gedanke war für viele unannehmbar und Philosophen wie Voltaire brachten dies stark zum Ausdruck. Was in der Aufklärung galt, gilt genauso auch heute. Religiöser Pluralismus wird in unserer Gesellschaft gefordert. Die vorgeworfene Grausamkeit oder das arrogante Verhalten der Christen, die sich anderen Religionen überlegen fühlen, hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Tatsache, ob Jesus der einzige Weg zu Gott ist oder nicht. Es ist ein Scheinargument und logischer Trugschluss, den man auch argumentum ad hominem nennt (der Gegner auf persönlicher Ebene angegriffen, um ihn zu diskreditieren).

Wer sich nicht auf eine einzelne Religion beschränken will, kann durchaus Gefallen an der Behauptung finden, dass keine Religion die ganze Wahrheit erkennen kann. Sie würden alle einen Teil der spirituellen Wahrheit erkannt haben. Somit würde man es theoretisch allen recht machen. Doch ist diese Aussage aus zwei einfachen Gründen nicht haltbar. Um dies beurteilen zu können, müsste man selbst im Besitz der ganzen Wahrheit sein, was ja gerade behauptet wird, nicht möglich sei. Ausserdem widersprechen sich Religionen klar gegenseitig. 

Als letzter Versuch bleibt die Religion ausschliesslich zur Privatsache zu machen. So wird versucht, die Religion gänzlich aus der Gesetzgebung oder Exekutive auszuschliessen. Sobald es um moralische Fragen geht, ist dies unmöglich. Mit dem Begriff ‘Religion’ ist ein System von Glaubensaussagen gemeint, «die erklären, was der Sinn des Lebens ist, wer wir sind und was das Wichtigste ist, was die Menschen in ihrer Lebenszeit tun sollten». Das Verständnis davon, was man darf, folgt aus einer moralischen und religiösen Ansicht. Der Grund des menschlichen Daseins prägt das Verständnis von einem gelungenen Leben. Moralische Werte können nicht ausserhalb eines religiösen Denkens gerechtfertigt werden. Auch wenn jedem Menschen bewusst sein sollte, dass ein Mensch mehr Wert hat als ein Stein oder ein Baum, erst die Religion ermöglich eine solche Bewertung.

Weshalb das Christentum den Weltfrieden nicht gefährdet

Wird der Ausschliesslichkeitsanspruch einer Religion so ausgelebt, dass Menschen unterdrückt werden oder sogar Gewalt erleiden, so ist dies tatsächlich eine Gefährdung für den Weltfrieden. Doch muss beachtet werden, welche Lehre die jeweilige Religion vertritt. Ravi Zacharias sagte über die verschiedenen Religionen, dass der populäre Aphorismus ‚alle Religionen sind grundsätzlich gleich und nur oberflächlich unterschiedlich‘ schlichtweg falsch ist. Es ist richtiger zu sagen, dass sich alle Religionen bestenfalls oberflächlich ähneln, aber grundlegend unterschiedlich sind. Das Christentum grenzt sich klar in der Erlösungslehre von den anderen Religionen ab, doch auch die Ausführung des Glaubenslebens ist es einzigartig. Wird das Christentum im Extrem gelebt, ganz im Blick auf Leben und Sterben von Jesus Christus, so erhalten wir keine gewalttätigen Tyrannen, welches Menschen unterdrückt und die Welt zu einem grausamen Ort machen will. Der Kern des Christentums ist ein völlig anderer. Barmherzigkeit und Liebe sollen die Christen untereinander leben und ebenso im Hinblick auf die Menschen ausserhalb der Gemeinschaft. Jeder Mensch ist in Gottes Ebenbildlichkeit geschaffen, weshalb man ihm mit Liebe und Achtung entgegentreten soll. Das Verhalten von Christen soll auch von Aussenstehenden als ‘gut’ wahrgenommen werden (So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16; und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Völkern, damit die, die euch als Übeltäter verleumden, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung. 1. Petrus 2,12).

Trotz all des Missbrauchs, der bereits unter dem Deckmantel der Religion stattgefunden hat, gab es etliche Menschen, die treu Jesus Christus nachgefolgt sind und die Nächstenliebe gelebt haben. Ihre aufopferungsvolle Hingabe richtete sich an diejenigen in der Not und sie fühlten sich dazu berufen, die Liebe Christi weiterzugeben. Sowohl die Christen der frühen Kirche bestätigen dieses Bild als auch etliche Bewegungen danach. Rassen- und Klassenschranken wurden überschritten, Armen wurde Beachtung geschenkt und geholfen, Frauen wurden nicht als wertlos erachtet. Ganz nach dem Vorbild Jesu Christi.

Apologetikartikel: Cold-case Christianiy

Literatur:
* freitag.de
Keller, T. (2013). Warum Gott – Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit. Giessen [u.a.]: Brunnen-Verl.
Lane Craig, W., & Lane Craig, W. (2015). On Guard Mit Verstand und Präzision den Glauben verteidigen.
Padberg, L. E. von. (2010). In Gottes Namen? Giessen [u.a.]: Brunnen-Verl.
Parzany, U. (1991). Jesus – Der einzige Weg ? Neukirchen-Vluyn: Aussat- und Schrif-tenmissionsverlag.
Zacharias, R. K. (2000). Jesus among other gods: the absolute claims of the Christian mes-sage. Nashville, TN: Word Pub.
Zacharias, R. K. (2008). New birth or rebirth?: Jesus talks with Krishna. Colorado Springs, Colo.: Multnomah Books.

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Kategorien: Im Gespräch

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